Historie Bad Homburg

Historie der Stadt Bad Homburg v.d.H.


Bad Homburg die Kurstadt mit Spielcasino

Im Jahr 1840 erhielten die Brüder Francois & Luis Leblanc  die Genehmigung zum Bau eines Spielcasinos. Für die erhaltene Spielbanklizens verpflichteten sich die Brüder Leblanc zum Bau des Bad Homburger Kurhauses, eines Badehauses und außerdem zu weiteren Bohrungen der weltbekannten Homburger Heilquellen, sowie der Schaffung der Infrastruktur des Bad Homburger Kurparks.
Einer der berühmtesten Gartengestalter damaliger Zeit, Herr Peter Josef Lenne, legte diesen wunderschönen und bekannten Kurpark an; in welchem z.B. das Denkmal des vom siamesischen König erbauten Tempel´s steht. 
In Bad Homburg flanierten außer der deutschen Kaiserfamilie auch Könige und Prinzen aus Spanien, Japan, Siam und England und der russische Zar. Im Mittelpunkt standen das Spielcasino und die bekannten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Diese vornehme Gesellschaft verhalf Bad Homburg zu Reichtum und Ansehen.
 
 
Bad Homburg v.d.H.

 

 

Bad Homurger Kurhaus mit Spielbank von 1865  Bad Hombuger Spielbank 1865
       Kurhaus mit Spielbank von 1865        Bad Hombuger Spielbank 1865

 

 Bad Homburg vor der Hoehe Erstes Kurhaus von 1843

 

 

 

Siamesischer Tempel – Erbaut Mai 1914

 

König Chulalongkorn schenkte der Stadt Bad Homburg den thailändischen Pavllion, mit Gold und Rotfarben glänzt der kleine Tempel unter den alten mächtigen Bäumen im Bad Homburger Kurpark.

Bis zum heutigen Tag pflegt Bad Homburg ausgezeichnete Kontakte zu  Thailand und veranstaltet jedes Jahr nach  unserem  Homburger  Sommer   ein thailändisches Wochenende am siamesischen Tempel mit Vorführungen und thailändischer Küche.

 Siamesischer Tempel – Erbaut Mai 1914

 

 

Bad Homburger Kaiser Wilhelms Brunnen

 

 

 

Der Homburger ist kein „alter Hut“

 

Der Homburger ist kein „alter Hut“
 Der Homburg wurde in Bad Homburg durch die 1806 gegründete Hutfabrik Möckel hergestellt. Phillip Möckel gründete 1856 den Betrieb. Der Durchbruch für den Homburg  Hut kam mit dem Besuch des britischen Thronfolgers (später König Edward VII.) am 29. August 1882. Edward der VII. gab als Kurgast dem Hutmacher Möckel den Auftrag einen typisch eleganten grauen Hut herzustellen. Edward sah den Hut das erste Mal bei seinem Neffen, Kaiser Wilhelm II, in Homburg. Er trug den Hut in einer grünen Variante als Accessoire einer Jagduniform. Das Design verbreitete sich schnell und verdrängte alsbald den Zylinder, sowie die Melone. In Großbritannien wurde der Homburg nach dem Premierminister Anthony Eden benannt. Der Homburg wurde bis in die 1950er Jahre bei offiziellen Anlässen zum Stresemann und zum schwarzen Anzug getragen.

 

 

Erstes Internationales Automobilrennen 1904

 

Die Stadt Bad Homburg verdankt Kaiser Wilhelm II. nicht nur den Wiederaufbau des bekannten Römerkastells Saalburg und den Bau des Elisabethenbrunnens, sondern auch noch viele andere Highlights. So veranstaltete er 1904 das erste internationale Automobilrennen das auf deutschen Straßen stattfand. Der Amerikaner Gordon Bennett junior erkannte die Bedeutung des Automobils und stiftete den silbernen Wanderpreis unter der Bedingung, das jedes Land nur 3 Rennwagen stellen durfte. Damals war die Rennstrecke 100 km  lang und wurde mehrmals durchfahren, derjenige der gewann musste das nächste Rennen organisieren. Die ersten beiden Rennen entschied Frankreich und das dritte Rennen, eine Rundstrecke durch die Alpen, ein Engländer. Das vierte Rennen fand darauf in Dublin statt und endete mit einer Sensation, denn ein 60 PS Mercedes von Daimler Benz aus Cannstatt, gefahren durch Camille Janatzy gewann das Rennen und somit durfte das fünfte Rennen von Deutschland ausrgerichtet werden.  Kaiser Wilhelm der II. legte selbst die Rennstrecke fest  und Start / Ziel war die Saalburg. Die Strecke führte über Usingen, Weilburg, Limburg nach Idstein, Esch, Königstein, Oberursel und Bad Homburg zurück zur Saalburg. Diese Route war insgesamt 141 km lang und musste vier Mal durchfahren werden; in diesem Zug entstand die neue Strasse zur Saalburg. Am 17. Juni 1904 standen insgesamt 22 Telegrafenapperate bereit um das Ereignis zu übertragen. Der Franzose Thery gewann das Rennen in 5 Stunden 50 Minuten und 30 Sekunden, bei einer Gesamtlänge von 564 km und war 11 Minuten  50 Sekunden schneller als der Mercedes von Jenatzy.
 
Erstes Internationales Automobilrennen 1904
 Erstes Internationales Automobilrennen 1904
 
 
 
Römer Castell Saalburg - Eingang

             Römer Castell Saalburg - Eingang

 

 

Horex Treffen in Bad Homburg

Horex Treffen Bad Homburg

 

Der Firmengründer Friedrich Kleemann kaufte 1920 die Motorenfabrik „Columbus-Motorenbau AG“ in Oberursel. Die erste Entwicklung war „Gnom“, ein 1-PS-Fahrrad-Hilfsmotor, der in einem Fahrradrahmen einbaut wurde. 1923 fusionierte Herr Kleemann mit dem Bad Homburger Unternehmen Rex und es entstand daraus die Fima Horex, welche eine 248 cm3 Motorrad entwickelte, was sich erfolgreich Rennsport bewährte. Im Laufe der Jahre wurden aus 248 cm3 - 800 cm3. Die S8 war das stärkste Serienmotorrad, was von Horex entwickelt wurde. Jedoch das erfolgreichste Motorrad von Horex war ein unverwüstlicher 350 cm3 Motor. 1938 entstand das letzte Modell mit der SB35. Durch den zweiten Weltkrieg ruhte der Motorradbau, bis 1950 die Produktion mit der SB35 wieder unter dem Namen Horex Regina anlief. Dieses Motorrad wurde 18.600 mal verkauft und war somit das bestverkaufte Motorrad des Unternehmens.

Die Rechte hat Horex in Garchingen und durch Fördermittel, sowie überzeugten Investoren sollte Horex
wieder bis Ende 2011  hochentwickelte Motorräder im Premium Segment auf den Markt bringen. Eventuell ist sogar der ursprünglich alte Standort Bad Homburg im Gespräch. Leider hat es Bad Homburg bis zum heutigen Tag nicht geschafft , ein Horex Museum zu präsentieren, was sicherlich ein großer weltweiter Anziehungspunkt für Bad Homburg wäre.
 

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